Im Kino

In der melancholischen Gesellschaftssatire „La Grande Bellezza“ von Paolo Sorrentino begleiten wir den 65 Jahre alten Schriftsteller und Journalisten, Hedonisten und Zyniker Jep Gambardella ein paar Tage lang zu Abendgesellschaften der High Society in Rom. In seinem Film hält der Regisseur der Elite der römischen Gesellschaft einen Spiegel vor.

„La Grande Bellezza“ gibt's bei Kino on Demand zum streamen




John Websters Ur-Enkelin Dorit wird wohl in den 2060er-Jahren geboren und mit ihren kleinen gelben Gummistiefeln an einer bis dahin ganz veränderten Küste entlang wandern. Der Filmemacher schreibt einen filmischen Brief an sie und nimmt die Zuschauer*innen, in seinem Dokumentarfilm mit, auf eine emotionale Reise um die ganze Welt.




Im vielfach ausgezeichneten Drama "Virgin Mountain" wird das Leben eines liebenswerten, behäbigen Isländers aus der Lethargie gerissen, als er bei einem Tanzkurs eine junge Frau kennenlernt.
Der isländische Regisseur Dagur Kári erzählt mit lakonisch-trockenem  Humor so sensibel und berührend, dass man seinen scheuen Riesen ins Herz schließen muss.




Mina entdeckt verwundert, dass sie eine neue Fähigkeit besitzt: Sie hat die Gabe, in die Träume anderer Menschen einzugreifen. Dabei kann sie die Traumgebilde in die von ihr gewünschte Richtung zu lenken oder die Träume in den Köpfen der Schlafenden sogar ganz neu erschaffen.
Um ihrer Stiefschwester eins auszuwischen, manipuliert Mina ihre Träume. Das hat natürlich Konsequenzen – kann sie ihre Schwester noch retten?




Das Spielfilmdebüt der französischen Regisseurin Manele Labidi „Auf der Couch in Tunis“ ist zugleich Komödie und Zeitzeuge. Nach dem Studium in Paris eröffnet Psychotherapeutin Selma eine Praxis in ihrer Heimat Tunesien. Die Menschen haben Redebedarf, aber Konservative wie ihr Onkel sind dagegen.. Ein aufschlussreicher und amüsanter Culture Clash. 




Von Anders Ostergaard & Erzsébet Rácz, Real Fiction, 22. Oktober

In “Winterreise” rekonstruiert Martin die Geschichte seiner jüdischen Eltern, die 1941 nach Amerika flohen. Beide waren begnadete Musiker und Teil des jüdischen Kulturbundes, der von den Nazis aus Propagandazwecken geduldet war. Mithilfe von außergewöhnlich verwendetem Archivmaterial und inszenierten Interviews gelingt eine spannende und berührende Filmerzählung.




Von Kasper Torsting, Tamtam Film, 15.Oktober

Der dänische Soldat Esben täuscht eine Verletzung vor, um dem Ersten Weltkrieg zu entkommen und nach drei Jahren zu seiner geliebten Frau Kirstine und seinem Sohn Karl zurückzukehren. Doch in seiner Abwesenheit hat sich die Welt, wie Esben sie kannte, verändert. Doch nicht nur das - auch seine Familie ist plötzlich nicht mehr die, die er vor dem Krieg verlassen hat. Ein charmanter deutscher Offizier hat ihn als Vater ersetzt und versucht nun Kirstines Herz zu gewinnen. Doch Esben entscheidet sich, für seine Liebe, sein Überleben und seine Familie zu kämpfen.




von Peter Cattaneo, Leonine, 8. Oktober 

Der Regisseur Peter Cattaneo erzählt in seinem neuen Film „Mrs. Taylor's Singing Club“ von der vielbeschworenen heilenden Kraft der Musik – und zwar aus der Perspektive von Soldatenehefrauen, deren Männer gerade im entfernten Afghanistan kämpfen.




Von Jean-Paul Salomé, Neue Visionen Filmverleih, 8. Oktober

Fintenreich, französisch, fabelhaft: die großartige Isabelle Huppert beweist ihr riesiges Komödientalent und flunkert sich mit großer Schlagfertigkeit durch die Königsdisziplinen unter den Männerdomänen. Regisseur Jean-Paul Salomé gelingt eine herrlich scharfsinnige und beschwingte Verwechslungskomödie auf höchstem Humor-Niveau.




Von Oskar Roehler, Weltkino Filmverleih, 1. Oktober 2020

Rainer Werner Fassbinder ist das Enfant Terrible des deutschen Films. Episodenhaft zeichnet der Regisseur Oskar Roehler das Leben des bis heute polarisierenden Künstlers, gespielt von Oliver Masucci, nach.




von Manele Labidi, StudioCanal Deutschland, 30. Juli 2020

Die Psychologin Selma (Golshifteh Farahani) hat einen wahnwitzigen Plan: Sie will in ihr Heimatland Tunesien zurückkehren, um dort eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen. Das Vorhaben der selbstbewussten Französin stößt erst einmal auf Skepsis und Widerstand – aber auch auf sehr großes Interesse. Denn der Redebedarf der tunesischen Bevölkerung ist in den Jahren nach der Revolution enorm. Weil die bürokratischen Mühlen langsam mahlen, empfängt Selma ihre gesprächigen Kunden auf dem Dach eines Wohnhauses in Tunis.




Von Levan Akin, Salzgeber & Company Medien, 23. Juli 2020

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren.





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