Im Kino

Von Benito Zambrano, im Verleih von Splendid Film ab dem 29.12.

Vor langer Zeit hat das Schicksal die Schwestern Marina (Elia Galera) und Anna (Eva Martín) voneinander getrennt. Ihre Kindheit verbrachten sie gemeinsam auf Mallorca, wo der Duft von Zitronenblüten die Luft erfüllt. Während Anna das Inselparadies nie verlassen hat, ist Marina als Ärztin um die Welt gereist. Doch als eine unbekannte Wohltäterin den Schwestern ihre Bäckerei vermacht, muss Marina in ihre Heimat zurückkehren. Das Anwesen soll verkauft werden. Anna hofft so, ihre Schulden loszuwerden – und ihren untreuen Ehemann gleich mit! Marina plant indessen einen Neuanfang.




Von Mikhaël Hers, im Verleih von Eksystent Filmverleih ab dem 29.12.

In der Wahlnacht 1981 wird auf den Straßen von Paris gefeiert. Es herrscht eine Atmosphäre der Hoffnung und des Wandels. Aber für Elisabeth geht ihre Ehe zu Ende und sie muss nun für sich und ihre beiden Kinder im Teenageralter sorgen. Sie findet Arbeit bei einer Late-Night-Radiosendung und trifft auf Talulah, einen heimatlosen Teenager, den sie zu sich nach Hause einlädt. Hier erfährt Talulah zum ersten Mal die Wärme einer Familie. Ihr freier Geist hat einen bleibenden Einfluss auf die Familie: Elisabeth und ihre Kinder gewinnen den Mut ihr Leben neu zu erfinden.




Von Kristina Lindström und Kristian Petri, im Verleih von Missing Films ab dem 29.12. 

Der Filmemacher Luchino Visconti reiste im Jahr 1970 durch Europa, auf der Suche nach dem perfekten Jungen, um vollkommene Schönheit für die Filmadaption von Thomas Mann’s Tod in Venedig zu verkörpern. Er fand Björn Andrésen in Stockholm, ein schüchterner 15-jähriger Teenager, dem er über Nacht zu internationaler Berühmtheit verhalf. Darauf folge eine kurze, aber intensive Zeit in Andrésens Jugend, zwischen dem Lido in Venedig, London, dem Film Festival in Cannes und dem fernen Japan.

Der Film zeigt (s)eine turbulente Lebensgeschichte.




EO

Von Jerzy Skolimowski, im Verleih von Rapid Eye Movies ab dem 22.12.

Ein Esel steht im Mittelpunkt von Jerzy Skolimowskis neuestem Film EO. Bild- und tongewaltig zeigt der 84-jährige mehrfach preisgekrönte polnische Regisseur die Welt aus der Perspektive eines grauen Nutztieres und folgt ihm auf seinem Lebensweg durch Europa mit freudvollen und schmerzhaften Begegnungen. EO, der in Cannes den Jurypreis gewonnen hat, ist eine Hommage und zugleich eine Neuinterpretation von Robert Bressons Film „Zum Beispiel Balthasar“.




Von Giuseppe Tornatore, im Verleih von Plaion Pictures ab dem 22.12. 
 

Ein Film wie eine Symphonie: Ennio Morricone komponierte die Soundtracks von mehreren hundert Filmen – seine Musik ist heute fast ebenso legendär, wie der Komponist selbst. Mit »Ennio Morricone – Der Maestro« widmet Oscar-Preisträger Giuseppe Tornatore (»Cinema Paradiso«) seinem Freund und Wegbegleiter einen monumentalen Dokumentarfilm.




Von Isaki Lacuesta, im Verleih von Studiocanal ab dem 15.12. 
 

Ramón (Nahuel Pérez-Biscayart) und Céline (Noémie Merlant) sind ein junges verliebtes Paar. Den Abend des 13. November 2015 feiern beide ausgelassen auf einem Konzert im Club Bataclan in Paris… bis das Unaussprechliche passiert. Während des Terroranschlags gelingt es Céline und Ramón sich Backstage, getrennt voneinander, zu verstecken und die Nacht zu überleben. Danach sind sie nicht mehr dieselben, noch wissen sie, ob sie jemals an ihr altes, unbeschwertes Leben werden anknüpfen können. Beide versuchen das, was passiert ist hinter sich zu lassen.




Von Emmanuel Courcol, im Verleih von Filmwelt ab dem 15.12. 

Was macht ein leidenschaftlicher Schauspieler, der mangels guter Rollenangebote kaum über die Runden kommt? Etienne (Kad Merad) übernimmt die Leitung der Theatertruppe eines Gefängnisses, um ihr neuen Schwung zu verleihen. Schlimmer als die Arbeitslosigkeit kann es ja nicht werden. Und welches Stück liegt da näher, als „Warten auf Godot“ – wenn die Häftlinge eines gelernt haben, dann das. Etienne ist erstaunt, welches schauspielerische Talent in seinen Schützlingen schlummert. Wenn alles funktioniert, winkt sogar eine Tournee außerhalb der Gefängnismauern...




Von João Pedro Rodrigues, im Verleih von Salzgeber ab dem 8.12. 

Wir schreiben das Jahr 2069. Auf dem Sterbebett erinnert sich der ehrwürdige Regent Alfredo, König ohne Krone, an seine ausschweifende Jugend als Feuerwehr-Azubi. Die Begegnung mit seinem Ausbilder Afonso entzündete damals eine leidenschaftliche Liebe – und den gemeinsamen Willen, den Status quo zu verändern.




Von Mia Hansen-Løve, im Verleih von Weltkino ab dem 8.12.

Sandra, Mitte 30, lebt in Paris und zieht ihre Tochter allein groß. Neben ihrem Job als Übersetzerin kümmert sie sich liebevoll um ihren kranken Vater, für den sie ein geeignetes Heim sucht. In dieser turbulenten Zeit tritt ein alter Freund in Sandras Leben, den sie aus den Augen verloren hatte. Obwohl Clément bereits liiert ist, flammt zwischen den beiden eine zuvor verborgene Leidenschaft auf.




Von Aino Suni, im Verleih von Port au Prince ab dem 5.12.2022

Elina, eine 15-jährige aufstrebende Rapperin muss ihre Heimat Finnland verlassen und wegen des neuen Mannes ihrer Mutter nach Südfrankreich ziehen. Sofort fühlt sie sich zu ihrer neuen Stiefschwester Sofia, 17, hingezogen, einer charis­matischen Ballett­­tänzerin. Doch diese führt ein Doppel­leben voller Partys und Drogen. Schnell verwandelt sich ihre Freundschaft in ein toxisches Machtspiel.




Von Jan Bubenícek und Denisa Grimmová, im Kino ab dem 1.12.2022

Die kleine Maus Flitzi ist ängstlich, möchte aber einmal so mutig werden wie ihr Vater, der sich dem Fuchs Großrachen entgegengestellt hat und damit zum Helden des Mäusevolkes wurde. Als sie mit dem jungen Fuchs Weißbach aneinander gerät, beginnt schnell eine wilde Verfolgungsjagd - die jedoch für beide tödlich endet. Im Tierhimmel treffen sich die beiden Erzfeinde schließlich wieder, legen ihren gegenseitigen Hass allerdings schnell ab und erkunden gemeinsam das farbenfroh gestaltete Jenseits.




Von Eugen Jebeleanu, im Verleih von missingfilms ab 24.11.

Der junge Polizist Cristi zieht eine strenge Grenze zwischen Beruflichem und Privatem. Als die Aufführung eines queeren Films von homophoben Ultra-Nationalist*innen gestört wird, wird seine Truppe zu einem Einsatz in das örtliche Kino gerufen. Dort trifft er nicht nur auf die wütende Meute, sondern auch auf einen alten Bekannten. Als dieser droht, ihn zu outen, gerät die Situation außer Kontrolle.





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