Im Kino

Von Lars Montag, ab 3.2.

Für den zwölfjährigen Ranji aus Mumbai ist Bollywood das Größte: Die bunten Filme der indischen Filmindustrie mit ihren ansteckenden Songs und Tanzchoreographien machen ihn glücklich – wie Millionen anderer Landsleute. Nichts wünscht er sich mehr, als einmal mit seinem erklärten Helden, dem indischen Superstar Amir Roshan, vor der Kamera zu stehen. Doch seine große Sehnsucht rückt in unerreichbare Ferne, als seine Eltern dem Jungen ihren Traum eröffnen, ins weit entfernte Deutschland auszuwandern.




Von Hauke Wendler, ab 27.1.

Der Monobloc ist das meistverkaufte Möbelstück aller Zeiten. Weltweit soll es eine Milliarde Exemplare des stapelbaren, in Deutschland oft weißen Plastikstuhls geben. Für die einen bedroht er den guten Geschmack und ist eine enorme Gefahr für die Umwelt, für die anderen ist er der einzig erschwingliche Stuhl überhaupt.




Von Emmanuelle Bercot ab 20.1.

Schauspiellehrer Benjamin wird von seinen Schülern geschätzt und geliebt, weil er ihnen hilft, zu ihren innersten Gefühlen und Ängsten vorzudringen und sie kreativ einzusetzen. Etwas, das dem 40-Jährigen selbst nicht gelingt, als er erfährt, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist.




Von Valdimar Jóhannsson, ab 6.1.

„Lamb“ mit Noomi Rapace wurde auf den Filmfestspielen in Cannes in der Sektion „Un certain regard“ ausgezeichnet und spielte in den USA zweieinhalb Millionen Dollar ein - für einen isländischen Film ein riesen Erfolg. Der vielgelobte Film des isländischen Regisseurs Valdimar Jóhannsson ist eindrucksvoll, magisch und unvergesslich: „Lamb“ bewegt sich zwischen romantischer Naturgewalt und skandinavischem Märchen.




Von Robert Guédiguian, im Kino ab 13.1.

In Marseille versammelt sich eine Familie nach der Geburt der kleinen Gloria. Doch trotz der Freude über ihr erstes Kind, gehen die jungen Eltern durch harte Zeiten. Bei ihren Versuchen, über die Runden zu kommen, brauchen sie die Hilfe der ganzen Familie, auch von Glorias Großvater, der gerade aus dem Gefängnis entlassen worden ist.




Von Agnieszka Holland, im Kino ab 20.1.2022

Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt die polnische Regisseurin Agnieszka Holland in CHARLATAN vom Leben des tschechischen Heilers Jan Mikolášek, der Hunderte von Menschen mit pflanzlichen Medikamenten heilte. Während der Kriege und Unruhen des 20. Jahrhunderts steht Mikolášek bald vor der schwierigen Wahl zwischen der Erfüllung seiner Berufung und seinem Gewissen.




Von Doron Paz & Yoav Paz, ab 9.12. 

Eine unfassbare, beinahe unbekannte und wahre Geschichte, die gleichermaßen berührt und schockiert. 1945 plant eine Gruppe Holocaust-Überlebender die größte Racheaktion der Geschichte: Für jeden ermordeten Juden soll ein Deutscher sterben. Doch kurz bevor der erste Giftanschlag ausgeführt werden kann, wird der Plan aufgedeckt.




Von Paul Verhoeven im Kino ab 2.12.

Italien im 17. Jahrhundert: Hinter den Mauern des Klosters von Pescia versetzt die Novizin Benedetta Carlini (Virginie Efira) die Oberhäupter der katholischen Kirche in Aufregung, als die Wundmale Christi an ihrem Körper auftreten. Trotz anfänglicher Zweifel an der Echtheit der Stigmata steigt Benedetta als „Auserwählte Gottes“ zur Äbtissin auf. Von nun an genießt sie Privilegien in der Ordensgemeinschaft, die ihr ein geheimes Doppelleben erleichtern: Sie lässt sich von der Nonnenschülerin Bartolomea (Daphné Patakia) in die Geheimnisse körperlicher Lust einführen.




Von Anu Aun, im Kino ab 2.12.

Eia ist zehn und wünscht sich nichts mehr, als Zeit mit ihren vielbeschäftigten Eltern zu verbringen und gemeinsam mit ihnen Weihnachten zu feiern. Doch die müssen arbeiten und schicken ihre Tochter zu Verwandten, die auf einem abgelegenen Bauernhof im „Zaubereulenwald“ leben. Eias Enttäuschung währt nur kurz, denn hier findet sie all das, was sie sich immer erträumt hat: viel Natur, eine liebevolle Familie, die sich Zeit füreinander nimmt und sich auf die bevorstehenden Festtage freut.




Von Srdan Golubovic, ab 2.12.

Nikola hat seinen Job verloren, ohne Schuld. Der Fabrikbesitzer hat ihn einfach nicht bezahlt. Nun versucht er mit Gelegenheitsjobs seine Familie zu ernähren. Seine Frau hält das nicht aus, sie übergießt sich in ihrer Verzweiflung mit Benzin und zündet sich selbst an.




Von Srdjan Dragojevics, im Kino ab 16.12.

Stojan ist ein unbescholtener Mann, fürsorglicher Familienvater und sehr bescheiden. Ein Kurzschluss der Glühbirne bringt ihm unverhoffte Erleuchtung: ein Heiligenschein ziert plötzlich Stojans Haupt. Er wird zu der Attraktion in der Nachbarschaft und stellt das beschauliche Leben seiner Familie auf den Kopf. Stojans Frau Nada ist vom Trubel schnell genervt. Das Ding muss weg und eine Mütze ist bekanntlich keine Dauerlösung. Doch nachdem auch gründliches Haarewaschen nichts bringt, verdonnert sie ihren Mann zu einem ausgiebigen Curriculum in Sachen Sünde.




Von Monica Lăzurean-Gorgan, Michaela Kirst und Ebba Sinzinger, im Kino ab 16.12. 

Alle zwei Sekunden vernichten illegale Holzfäller weltweit eine Waldfläche von der Größe eines Fußballfeldes, nicht nur in den Tropen, sondern auch direkt vor unserer Haustür. Holz aus Naturschutzgebieten schmückt als Billy-Regal, Klobrille und Parkettboden unsere Wohnungen. Der Film folgt Alexander von Bismarck, einem ehemaligen US-Marine, der mit undercover-Methoden den verschlungenen Wegen und Machenschaften der globalen Holzmafia auf der Spur ist. Sein Ziel: neue Regeln, die diesem Spiel Einhalt gebieten.





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