„Skills and Talent Development” – dahinter verbirgt sich MEDIAs Förderung für Fortbildungs- und Mentoring-Programme. Die Angebote umfassen neue Ansätze für kreative Prozesse und innovatives Storytelling sowie die Vermittlung neuer Tools im Zusammenhang mit der digitalen Transformation für die Bereiche Entwicklung, Produktion, Marketing und Vertrieb.
7,5 Millionen Euro gehen aktuell an 25 europäische Weiterbildungen, darunter EAVE, Eurodoc und die Cinekid Labs. Aus Deutschland sind sechs Angebote dabei. Das Erich Pommer Institut erhält für seine vielfältigen Programme insgesamt 470.000 Euro.
Das European Showrunner Programme und Serial Eyes sind bereits etablierte Trainings im Bereich Serie, und mit dem Atelier Ludwigsburg-Paris steht auch eine Weiterbildung für den Nachwuchs auf der Förderliste.
Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die "TalentBridge", ein Programm für angehende Filmemacher:innen. Als hybrides Modell kombiniert es Präsenz-Workshops auf großen europäischen Filmfestivals mit ganzjährigen Online-Sessions. Ziel ist es, angehenden Talenten Zugang zu wichtigem Branchenwissen, Netzwerken und Karrieremöglichkeiten bereitzustellen. Das Programm läuft über 12 Monate und umfasst in regelmäßigen Abständen Workshops, die sich auf verschiedene Lernziele im Bereich der audiovisuellen Industrie konzentrieren.
„Das TalentBridge-Programm wurde gezielt entwickelt, um die beruflichen Fähigkeiten aufstrebender Filmemacher:innen und die Inklusion aus Ländern mit geringer Produktionskapazität zu stärken, indem es direkt die Lücken angeht, die ihre Integration in die europäische audiovisuelle Industrie erschweren", so Amos Geva, Mitbegründer und Geschäftsführer von T-Port. "Wir freuen uns sehr, dieses Programm auf den Weg zu bringen und damit an die Tradition von T-Port anzuknüpfen, aufstrebenden Talenten unabhängig von ihrem Standort den Einstieg in die Filmindustrie zu ermöglichen. Unser hybrides Ausbildungsmodell stellt sicher, dass Filmemacher:innen aus ressourcenarmen Ländern dort gefördert werden, wo sie sich befinden - sowohl geografisch als auch beruflich!”
Die deutschen geförderten Weiterbildungen im Überblick:
Atelier Ludwigsburg-Paris / Filmakademie BW: 315.000 Euro
Essential Legal Framework 2026 / EPI: 215.000 Euro
European Showrunner Programme / ifs: 180.000 Euro
Next Steps 2026 / EPI: 255.000 Euro
Serial Eyes / dffb: 260.000 Euro
Talent Bridge / T-Port: 186.000 Euro
Zwei weitere deutsche Unternehmen – Spielfabrique 360 und devcom - sind Partner bei dem Programm „Game Skills“, koordiniert von der französischen Gamaste. Der Workshop vermittelt europäischen Videospielprofis wichtige Skills rund um KI, neue Plattformen, veränderte Geschäftsmodelle sowie die steigenden Anforderungen an Diversität, Barrierefreiheit und Umweltschutz.
150 Anträge gingen in Brüssel ein, das sind doppelt so viele wie beim letzten Aufruf 2022. 70% davon haben die Förderung zum ersten Mal beantragt.
Eine Übersicht über die geförderten Projekte mit allen Beteiligten gibt es im Funding und Tenders Portal der EU.
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