Über die Unendlichkeit

von Roy Anderson, Neue Vision Filmverleih, 17. September 

Nur wenige zeitgenössische Regisseure haben eine so unverwechselbare Handschrift wie der Schwede Roy Andersson, der mit „Über die Unendlichkeit“ den vierten Film vorlegt, der in seinem typischen Stil gedreht wurde. Weniger humorvoll als frühere Arbeiten, dafür von größerer Traurigkeit geprägt, dem Wissen, über das unweigerliche Ende eines jeden Lebens. Ein sehr eigener, sehr besonderer Film.

Wie im Traum nehmen Alltagsmomente dabei dieselbe Bedeutungsschwere wie historische Ereignisse an:Ein Paar treibt durch das kriegsgebeutelte Köln. Ein Vater bindet seiner Tochter auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier im Regen den Schuh. Teenagerinnen tanzen vor einem Café. Besiegte Soldaten marschieren in ein Kriegsgefangenenlager. Das alles fügt sich zu einem Reigen der Freude und Klage zusammen und deckt die unendliche Geschichte der verletzlichen menschlichen Existenz auf.

 

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