Im Kino – Media geförderte Filme

29.1., Regie: Elsa Kremser und Levin Peter, im Verleih von Real Fiction

Masha, ein belarussisches Model, träumt von einer Karriere in China. Misha arbeitet in einer Minsker Leichenhalle und erweckt die Toten in seinen Ölgemälden zum Leben. Die beiden Außenseiter fühlen sich auf ungewöhnliche Weise voneinander angezogen und streifen gemeinsam durch die warmen Sommernächte. Misha eröffnet Masha eine unbekannte Welt, die ihr Gefühl von Schönheit und Sterblichkeit auf die Probe stellt. WHITE SNAIL ist die fragile Liebesgeschichte zweier Außenseiter, die erkennen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind.

29.1., Regie: Urška Djukić, im Verlieh von Grandfilm 

Die 16-jährige Lucija tritt dem Mädchenchor ihrer katholischen Schule bei. Dort lernt sie die zwei Jahre ältere Ana Maria kennen und schließt Freundschaft mit dem selbstbewußten, beliebten Mädchen. Als der ganze Chor im Sommer auf ein intensives Probenwochenende nach Italien fährt, kommt es zu Spannungen zwischen den beiden: Die introvertierte, behütet aufgewachsene Lucija verguckt sich in einen attraktiven Bauaurbeiter, mit Hilfe von Ana Maria beginnt sie zugleich ihre Sexualität zu entdecken.

22.1., Regie: Vinciane Millereau, im Verleih von: Neue Visionen

Ein Familien-Idyll im Frankreich der 1950er Jahre: Michel, mittelmäßig, ist Bankangestellter und Ernährer, seine bessere Hälfte Hélène, mit Dauerwelle, aber aufsässig, kümmert sich um Haushalt und Kinder. Das patriarchale Paradies scheint perfekt, bis ein Kurzschluss der gerade eingezogenen Waschmaschine die beiden ins Jahr 2025 katapultiert. Plötzlich sind die Rollen neu verteilt.

22.1., Regie: Wilfired Hauke, im Verleih von farbilm verleih

Der Film erzählt mit dokumentarischen und szenischen Bildern aus der Sicht von Astrid Lindgren und ihrer Tochter Karin, ihrer Enkelin Annika und ihrem Großenkel Johan anhand der Kriegstagebücher die wahre Geschichte hinter dem Erfolg der Weltautorin. Dabei gehen die Nachkommen bei der Lektüre und in Gesprächen miteinander auch den schmerzhaften Ereignissen im privaten Leben Astrid Lindgrens nach.

15.1., Regie: Ildikó Enyedi, im Verleih von Pandora Film

Im Herzen des botanischen Gartens der mittelalterlichen Universitätsstadt Marburg steht ein majestätischer Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stiller Zeuge – Beobachter leiser, tiefgreifender Veränderungen im Leben dreier Menschen.

15.1., Regie: Alexe Poukine, im Verleih von Little Dream Pictures

Während sie mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, wird Kika mit dem plötzlichen Tod ihres Partners konfrontiert. Pleite und mit gebrochenem Herzen muss sie ihre Prioritäten neu setzen: 1. Stark bleiben, 2. Geld machen – und zwar schnell. Dreckige Unterwäsche, Dildos und neurotische Eltern werden ihr dabei eine unerwartete Hilfe sein. Das Portrait einer Frau zwischen Trauer und ökonomischem Druck. Zärtlich , liebevoll und doch bitter-komisch.

8.1., Regie: Sarah Miro Fischer, im Verleih von eksys'tent

Rose hat sich gerade von ihrer Freundin getrennt und zieht übergangs­weise zu ihrem älteren Bruder Sam. Eingespielt teilen die Geschwister die Rituale des Alltags und gemeinsame Zeit mit Freund:innen. Doch die enge Vertrautheit der beiden gerät ins Wanken, als eine Frau Sam beschuldigt, sie vergewaltigt zu haben.

1.1., Regie: François Ozon , im Verleih von Weltkino

Mit seiner meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigem Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarzweißbildern erzählt und getragen von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin, markiert der Film einen künstlerischen Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre.

1.1., Regie: Anja Bardoux, im Verleih von Happy Entertainment 

Die 80-jährige Marie hat den Termin für die Sterbehilfe in der Schweiz bereits vereinbart – jetzt muss sie es nur noch ihrer Familie beibringen. Doch im letzten Moment verlässt sie der Mut, und sie rettet sich in die Notlüge von einer angeblichen Erbschaft, die in der Schweiz auf sie wartet. Ihr Sohn Bruno will sofort aufbrechen. Auch Brunos Tochter Anna kommt mit und eine lebensbejahende Reise beginnt.

Regie: Anissa Bonnefont, im Verleih von Neue Visionen, ab dem 18.12.

Die feierliche Eröffnung der Mailänder „Scala“ ist seit mehr als sieben Jahrzehnten die wohl wichtigste Opernpremiere des Jahres, im wohl bedeutendsten Opernhaus der Welt. Doch bevor sich der Vorhang im Dezember für die erste Vorführung von Verdis „Die Macht des Schicksals“ öffnet, haben über 900 Künstlerinnen, Choreographen, Handwerker und Bühnentechniker monatelang im Schweiße ihres Angesichts geplant, geprobt und teils bis zur Erschöpfung geschuftet.

Regie: Sergei Loznitsa, im Verleih von PROGRESS Film, ab dem 18.12.

Sowjetunion, 1937

Tausende von Briefen von Häftlingen, die vom Regime zu Unrecht beschuldigt wurden, werden in einer Gefängniszelle verbrannt. Einer erreicht trotz aller Widrigkeiten seinen Bestimmungsort, den Schreibtisch des neu ernannten örtlichen Staatsanwalts Alexander Kornjew.

Regie: Anders Thomas Jensen, ab dem 25.12. im Verleih von Neue Visionen

Nach 15 Jahren wegen Bankraub wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute hat damals sein Bruder Manfred vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet. Dass er so lange auf seinen Bruder warten musste, ist Manfred nicht gut bekommen. Er hat seine psychische Störung weiter ausgebaut und sich ganz und gar der Musik verschrieben. An das Geld und daran, wo er es vergraben hat, kann sich Manfred logischerweise nicht mehr erinnern.


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