European Film Awards 2021

Preisverleihung am 11. Dezember in Berlin und online

  • (c) European Commission

13 MEDIA geförderte Filme sind 26 Mal für eine Auszeichnung bei den European Film Awards nominiert, unter den Schauspieler:innen und Regisseur:innen, die sich Hoffnung auf einen Europäischen Filmpreis machen dürfen, sind bekannte Namen und Gesichter wie Jasmila Žbanić, Joachim Trier, Anthony Hopkins, Shootingstar Franz Rogowski und Vincent Lindon. Die MEDIA Filme zeigen die Vielfalt des Europäischen Kinos von politischen Dramen wie „Quo Vadis, Aida?“ und dem Animationsfilm „Flee“ bis zu dem Cannes-Schocker „Titane“ und dem Starensemble in „The Father“ mit Anthony Hopkins und Olivia Coleman. Verliehen werden die Preise am 11. Dezember in einer reinen online Gala in Berlin, die als  Live-Übertragung angeschaut werden kann.

Schon im vergangen Jahr hat die European Film Academy die neue Preiskategorie "Innovatives Storytelling" eingeführt, mit der innovative Perspektiven im Blick auf Themen und Inhalte ausgezeichnet werden. Der britische Regisseur Steve MacQueen, der 2014 für seinen Film „12 Years a Slave" mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, erhält den Preis in diesem Jahr für „Small Axe“, eine Sammlung von fünf Filmen zu historischen Begebenheiten der 1970er und 1980er Jahre. Im Fokus steht in allen Filmen die Comunity der British West Indies, also Imigranten aus Regionen, die früher unter West-Indien zusammengefasst wurden, u.a. Haiti, Jamaica, Trinidad und Tobago, Saint Vincent und die Grenadas. „Small Axe“ eröffnet mit jedem Film eine neue Perspektive auf Rassismus und zeigt, dass die Menschrechte in Europa nicht für alle gleich gültig sind. Gleichzeitig feiert Steve MacQueen die einzigartige Kultur der West Indies. Steve McQueen wird als Ehrengast bei der Gala am 11. Dezember dabei sein.

Die nominierten Filme
„Quo Vadis, Aida?“ von by Jasmila Žbanić (BH, TK, NO, PL, DE, NL, FR, RO, AT)
Best European Film, Best European Direction (Jasmila Žbanić), Best European Actress (Jasna Đuričić), Best European Screenwriter (Jasmila Žbanić).

„Compartment No.6“ von Juho Kuosmanen (FI, ET, RUS, DE)
Best European Film, Best European Actress (Seidi Haarla), Best European Actor (Yuriy Borisov).

„The Father“ von Florian Zeller (UK, FR)
Best European Film, Best European Direction (Florian Zeller), Best European Actor (Anthony Hopkins), Best European Screenwriter (Florian Zeller, Christopher Hampton).

„Titane“ von Julia Ducournau (FR, BE)
Best European Film, Best European Direction (Julia Ducournau), Best European Actress (Agathe Rousselle), Best European Actor (Vincent Lindon).

„The Worst Person in the World“ von Joachim Trier (NO, FR, SE, DK)
Best European Screenwriter (Joachim Trier, Eskil Vogt) und Best European Actress (Renate Reinsve).

Nominiert für den European Discovery - Prix Fipresci:
„Lamb“ von Valdimar Jóhannsson (IS, SE, PL)

"Un Monde" von Laura Wandel (BE)

Nominiert für Best European Documentary:
„Flee“ von Jonas Poher Rasmussen (DK, FR, SE, NO)
"The Most Beautiful Boy in the World" von Kristian Petri, Kristina Lindström (DK)

Nominiert für Best European Animated Feature Film:
„Flee“ von Jonas Poher Rasmussen (DK, FR, SE, NO)
„Where Is Anne Frank?“ von Ari Folman (BE, LU, FR, NL, Israel)
„Wolfwalkers“ von Tomm Moore, Ross Stewart (IR, LU, FR)
„Even Mice belong in Heaven“ von Denisa Grimmová & Jan Bubeníček (CZ, FR, PL, SL)
„The Ape Star“ von Linda Hambäck   (SE, NO, DK)

In den Kategorien Kamera, Visual Effects, Schnitt, Kostümbild, Sound Design, Production Design, Filmmusik und Make-Up Artist hat eine Jury aus Fachleuten schon im Vorfeld über die Preise entschieden. Für den MEDIA geförderten Film „Natural Light” erhält Márton Ágh den Preis für das Beste Production Design, für „Lamb“ werden Peter Hjorth & Fredrik Nord mit dem Preis für die Besten Visual Effects ausgezeichnet. 

Der diesjährige LIFETIME ACHIEVEMENT AWARD geht an Márta Mészáros für ihr herausragendes Schaffen als ungarische Dokumentarfilmemacherin. In ihren mutigen und innovativen Werken hat die Regisseurin sich der Darstellung von Frauen und deren Leben verschrieben und ihnen damit vielfach eine Stimme gegeben. In ihrem letzten Film „Aurora Borealis“ (2017) betrachtet sie eine ungewöhnliche Mutter-Tochter-Geschichte im Nachkriegs-Wien. Der Preis wird zum ersten Mal an eine Regisseurin aus Zentral-Ost Europa verliehen.

Den EURIMAGES CO-PRODUCTION AWARD erhält die norwegische Produzentin Maria Ekerhovd. Ihr letzter Film „The Innocents” von Eskil Vogt ist ebenfalls unter den bereits ausgezeichneten Filmen (Bester Sound), und sie ist als Koproduzentin an dem mehrfach nominierten Animationsfilm „Flee“ beteiligt.

Die European Film Awards 2021 werden von MEDIA mit 232.676 Euro gefördert.

https://europeanfilmawards.eu/