Romys Salon

Von Mischa Kamp, Farbfilm, 30. Januar.




Mit ihrem generationsübergreifenden Familienfilm wirft Regisseurin Mischa Kamp einen ehrlichen und zugleich sehr liebevollen Blick auf die Schwächen und Herausforderungen des Alters aus der Sicht eines Kindes. Dabei wird das Thema Demenz anhand der Beziehung der aufgeweckten Romy zu ihrer kratzbürstigen Oma Stine erzählt. Durch die Diagnose Alzheimer rücken die beiden näher zusammen, und aus dem zunächst distanzierten Verhältnis von Oma und Enkelin entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit und Komplizenschaft. "Romys Salon" ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Tamara Bos, das im Gerstenberg Verlag erschienen ist. Der Film wurde von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Eurimages, dem Netherlands Film Fonds, CoBO, dem Abraham Tuschinski Fonds und von Creative Europe MEDIA unterstützt.

Seit ihre Mutter so viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma. Sie hilft ihr dann meist im Frisiersalon. Doch in letzter Zeit ist Oma anders, sie vergisst vieles, spricht plötzlich Dänisch und erzählt immer wieder von ihrer Kindheit in Dänemark und vom Meer. Romy unterstützt ihre Oma, wo sie kann, damit keiner etwas merkt. Bis zu dem Tag, an dem ihre Oma im Nachthemd im Salon steht ... Oma Stine kommt in ein Pflegeheim. Ob es ihr dort wirklich gut geht? Bestimmt würde sie sich riesig freuen, wenn Romy noch einmal mit ihr an den Strand ihrer Kindheit fahren würde.