12 Millionen für Deutschland

Die Bilanz des Förderjahres 2018


(c) Hannes Hubach, NiKo Film
(c) Hannes Hubach, NiKo Film

Über 12 Millionen Euro aus Brüssel für die deutsche audiovisuelle Branche - das ist die Bilanz des Förderjahres 2018 von Creative Europe MEDIA. Rund 80 Firmen profitierten 2018 von Fördermitteln aus Brüssel, darunter Produzenten, Verleiher, Spieleentwickler, Weiterbildungsinitiativen, Filmfestivals, Filmmärkte und die fast 200 deutschen Kinos von Europa Cinemas.

Für die Serie "Das Boot" unter der Regie von Andreas Prochaska erhielt die Bavaria Fiction im Förderbereich TV Programming die Höchstsumme von 1 Million Euro.
Ganz besonders erfolgreich war das Förderjahr auch für die Spielentwickler, die mit über 1 Million Euro ein Drittel der europäischen Gesamtfördersumme für sieben Computerspiele nach Deutschland holen konnten.
"Cold War - Der Breitengrad der Liebe" von Pawel Pawlikowski wurde beim Europäischen Filmpreis als bester Europäischer Film, Pawel Pawlikowski als besster Regisseur und Drehbuchautor ausgezeichnet, die Hauptdarstellerin Joanna Kulig erhielt den Preis als beste Darstellerin. Für den Verleih von "Cold War" in Deutschland erhielt Neue Vision 125.000 Euro Selektive Verleihförderung von MEDIA.
Mit einer hohe Fördersumme unterstützt wurde auch das European Creators Lab. 95.000 Euro erhält die erste Initiative in dieser Größenordnung, die sich mit kreativem Content für Virtual Reality, Augmented Reality und 360° Film auseinandersetzt.

Es ist ein Förderjahr, das sich auch sonst sehen lassen kann. Wir haben es für Sie in einer Broschüre in Szene gesetzt, die als PDF zum Download zur Verfügung steht:
www.creative-europe-desk.de/downloads/MEDIA_gefoerdert_2018.pdf

Creative Europe MEDIA, die Filmförderung der Europäischen Union, vergibt im laufenden Programm von 2014 bis 2020 insgesamt 1,46 Milliarden Euro an die Europas Kultur- und Filmschaffende.

Titelbild: Poetry Slammerin Mia bekommt die Chance, eine Anime-Figur zu synchronisieren. Dabei findet sie immer mehr Parallelen zwischen sich und der mutigen Superheldin. "Electric Girl" von Ziska Riemann wird von Farbfilm in die deutschen Kinos gebracht. Die Produktionsfirma NiKo Film erhielt für die Entwicklung 50.000 Euro von MEDIA. (c) Hannes Hubach, NiKo Film