Der Stern von Indien




Von Gurinder Chadha, Tobis Film, 10.8.

Die indisch-britische Regisseurin Gurinder Chadha ("Frontalknutschen", "Kick it like Beckham") erzählt in "Der Stern von Indien" in opulenten Bilder die Geschichte einer (fast) unmöglichen Lieben und von den dramatischen Umständen der Teilung Indiens nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Hauptrollen sind Hugh Bonneville ("Paddington", "Downton Abbey") und Gillian Anderson ("Akte X", "Der letzte König von Schottland") zu sehen.

1947 kommen Lord Mountbatten (Hugh Bonneville) und seine Frau Edwina (Gillian Anderson) nach Delhi. Als Vizekönig soll Mountbatten die britische Kronkolonie in die Unabhängigkeit entlassen. In seinem Palast arbeiten nicht weniger als 500 indische Bedienstete, darunter der junge Hindu Jeet (Manish Dayal), der hier unverhofft seine einstige Flamme wiedertrifft, die schöne Muslima Aalia (Huma Qureshi). Es ist eine verbotene Liebe, denn eine Verbindung zwischen Angehörigen der verfeindeten Religionen kommt nicht in Frage. Als Mountbatten die neuen Staaten Indien und Pakistan gründet, brechen schwere Unruhen aus. Jeet verliert seine Familie und die geliebte Aalia...

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