Über eine Million Euro für deutsche Projektpakete

Creative Europe MEDIA: Ergebnisse Slate Funding


Aus einem Projektpaket von 2011 stammt der von Gebrüder Beetz produzierte Film MALI BLUES von Lutz Gregor. Die Dokumentation feierte seine Premiere jüngst auf dem Filmfest München. © Konrad Waldmann
Aus einem Projektpaket von 2011 stammt der von Gebrüder Beetz produzierte Film MALI BLUES von Lutz Gregor. Die Dokumentation feierte seine Premiere jüngst auf dem Filmfest München. © Konrad Waldmann

Freude bei Produzenten in Deutschland: Von vierzehn Anträgen auf Paketförderung wurden acht gefördert, insgesamt fließen mehr als 1,2 Millionen Euro an deutsche Produktionsfirmen.

Der Ansturm auf die Förderlinie war wie immer groß: 124 Anträge aus 21 Ländern gingen im Februar in Brüssel ein. 74 Produzenten aus 18 Ländern erhalten nun insgesamt 12,5 Millionen Euro zur Entwicklung ihrer Projektpakete. Die Förderquote liegt damit bei 60 Prozent. Mit acht geförderten Projektpaketen liegt Deutschland gemeinsam mit Schweden auf Platz zwei, Frankreich führt die Förderliste mit 16 erfolgreichen Anträgen an.

Folgende deutsche Firmen erhalten Förderung von MEDIA:

A&O BUERO - FILMPRODUKTION GMBH erhält 93.999 Euro
BOEKAMP & KRIEGSHEIM GMBH erhält 134.000 Euro
CALIGARI FILM- UND FERNSEHPRODUKTIONS GMBH erhält 200.000 Euro
GEBRUDER BEETZ FILMPRODUKTION KOLN GMBH & CO KG erhält 150.000 Euro
H & V ENTERTAINMENT GMBH erhält 200.000 Euro
MAJESTIC FILMPRODUKTION GMBH erhält 170.000 Euro
TAGLICHT MEDIA FILM- & FERNSEHPRODUKTION GMBH erhält 133.889 Euro
und X FILME CREATIVE POOL GMBH erhält 176.175 Euro

Die Förderung für Projektpakete hilft den Produktionsfirmen dabei, anspruchsvolle Filme zu entwickeln, so Tristan Chytroschek der a&o buero Filmproduktion: "Dokumentationen über nordkoreanische Zwangsarbeiter oder weibliche Islamistinnen erfordern intensive Recherche und eine lange Vorbereitungszeit. Dank der Fördermittel verfügen wir nun über genügend Ressourcen, unsere Konzepte zur Produktionsreife zu bringen."

Die gesamte Förderliste für den Aufruf EACEA 19/2015