Neu im Kino: Die MEDIA geförderten Filme im November 2018

Sarkastische Superhelden, Altmeister und Filmperlen!


"Sandstern" von Yilmaz Arslan, Camino Filmverleih, 29.11.
(c) Camino Filmverleih
"Sandstern" von Yilmaz Arslan, Camino Filmverleih, 29.11.
(c) Camino Filmverleih

Mit dabei sind so großartige Filme wie der Berlinale Gewinner "Touch me not" (1.11.), aber auch die Bestsellerverfilmung "Der Trafikant", in der Bruno Ganz in einer Paraderolle als Sigmund Freud auftritt, "Jupiter's Moon" (22.11.), der mit einem fantastischen Mix aus politischer Parabel und sarkastischem Superhelden-Epos bereits 2017 die Festivals eroberte, und das Portrait über den exzentrischen Designer und genialen Modeschöpfer "Alexander McQueen" (29.11.). Zudem stellen sich im europäischen Kinoprogramm im November gleich mehrere "Altmeister" mit neuen Filmen vor.

Der Italiener Paolo Sorrentino, bekannt für seine bildgewaltigen Filme, inszeniert in "Loro" (15.11.) mit großer Komik den ewig gutgelaunten Cavaliere und korrupten Traum-Verkäufer Silvio Berluscon, Pawel Pawlikowski", der mit seinem letzten Film "Ida" unter anderem den Oscar® als Bester nicht-englischsprachiger Film 2015 gewann, vermit in "Cold War" den "Breitengrad der Liebe". Und dann ist da noch Lars von Trier mit "The House That Jack Built", der "saubrutalen" (Süddeutsche Zeitung) Geschichte eines hochintelligenten Serienkillers. Hier brillieren neben Matt Dillon wieder Uma Thurman und Bruno Ganz, der außerdem als Sigmund Freud in "Der Trafikant" zu sehen ist.
Eine Filmperle ist der "Sandstern" von Yilmaz Arslan. Aus der türkischen Provinz wird der 12jährige Oktay in die pulsierende Bundesrepublik der 80er Jahre katapultiert. Er kann die Sprache nicht, seine Eltern kennt er kaum - keine optimalen Voraussetzungen für einen jungen Menschen, der das Leben liebt. Aber Oktay lässt sich nicht unterkriegen, auch nicht von den Nackenschlägen, die das Schicksal für ihn bereithält. Regisseur und Autor Yilmaz Arslan zeigt in metapherreichen Bildern die schönen und die hässlichen Seiten des Lebens durch die Augen eines Kindes. "Mit diesem Film möchte ich nicht die gesellschaftliche Debatte befeuern," sagt Yilmaz Arslan, der selbst mit sieben Jahren nach Deutschland kam, sondern "Humanität in den Vordergrund stellen. "Besinnt euch einfach auf das Menschliche, Leute. Und der Film zeigt eigentlich nichts anderes."

Alle Filme, die aktuell in den Kinos laufen gibt es in unserer Rubrik Im Kino.