Neu im Kino: Die MEDIA geförderten Filme im März 2018

Sechs MEDIA geförderte Filme auf deutschen Leinwänden zu sehen


"Call me by your name" Sony Pictures, "Thelma" Koch Films, "Die Sch'tis in Paris" Concorde und "Zwei Herren im Anzug" X Verleih
"Call me by your name" Sony Pictures, "Thelma" Koch Films, "Die Sch'tis in Paris" Concorde und "Zwei Herren im Anzug" X Verleih

Im März starten gleich sechs MEDIA geförderte Filme in den deutschen Kinos, da ist für alle etwas dabei: von sommerlich-leichter Kost über historische Dramen bis hin zum spannenden Dokumentarfilm! Die Liebe im sommerlichen Norditalien, was könnte es schöneres geben, um sich wenn schon nicht den Sommer, so doch wenigstens den Frühling herbeizuzaubern. "Call Me By Your Name" heißt die Kinoreise auf die uns Regisseur Luca Guadagnino mitnimmt und die bereits in Venedig und im Berlinale Panorama 2017 zu sehen war.

Einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung hat Guadagnino bereits, dessen Bilderkino Tilda Swinton Fans von seinen Filmen "I Am Love" und "A Bigger Splash" bereits kennen, nun ist er in den deutschen Kinos zu sehen.

Die schüchterne Thelma verlässt ihr streng religiöses und konservatives Elternhaus in der ländlichen Idylle der norwegischen Wälder, um in Oslo zu studieren. Als sie auf dem Campus ihre Kommilitonin Anja kennenlernt, entwickelt sich zwischen den beiden eine starke Anziehungskraft. Der preisgekrönte Regisseur Joachim Trier präsentiert mit "Thelma" einen sinnlichen Mystery-Thriller über eine junge Frau zwischen Unterdrückung und Verführung.

Um die Rolle der WHO in der Weltpolitik und ihre Glaubwürdigkeit dreht sich der
Dokumentarfilm "Trust WHO": Lilian Franck hat in trustWHO exklusive und intensive Gespräche mit allen zur Zeit des Drehs relevanten Verantwortlichen der WHO führen können. Zudem traf sie ehemalige Mitarbeiter und Whistleblower, die einen tiefgreifenden Einblick in die Strukturen der WHO ermöglichen und die Kräfte benennen, die Einfluss auf die WHO nehmen und ihre Arbeit erschweren.

In den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs findet der junge Gefreite Willi Herold auf der Flucht eine Hauptmannsuniform. Ohne zu überlegen streift er die ranghohe Verkleidung und die damit verbundene Rolle über. Schnell sammeln sich versprengte Soldaten um ihn - froh, wieder einen Befehlsgeber gefunden zu haben. Aus Angst enttarnt zu werden, steigert sich Herold nach und nach in die Rolle des skrupellosen Hauptmanns und verfällt dem Rausch der Macht. "Der Hauptmann" feierte seine Weltpremiere auf dem diesjährigen Toronto International Film Festival. Für seine herausragende Kameraarbeit wurde Florian Ballhaus beim San Sebastian Film Festival 2017 mit dem Jurypreis für die Beste Kamera ausgezeichnet.

Ebenfalls (teilweise) in Schwarz-Weiß und mit historischem Thema kommen "Zwei Herren im Anzug" von Josef Bierbichler daher. Er verfilmt darin seinen Roman "Mittelreich" als Familienepos und einem Stück deutscher Geschichte von 1914 bis heute in Bayern. Bierbichler ist als Schauspieler bekannt, unter anderem spielte er in "Winterreise" von Hans Steinbichler, (Deutscher Filmpreis als Bester Schauspieler), in "Im Winter ein Jahr" von Caroline Link und in Michael Hanekes "Das weiße Band".

Für leichte Unterhaltung sorgen schließlich "Die Sch'tis in Paris": Zehn Jahre nach dem außerordentlichen Erfolg von "Willkommen bei den Sch'tis" mit über 20 Millionen Kinobesuchern in Frankreich und rund 2 Millionen Zuschauern in Deutschland widmet sich Dany Boon als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller einer weiteren Komödie um das sympathische Volk aus dem Norden Frankreichs.

Alle MEDIA geförderten Filme im Kino auf einen Blick