"True Stories" statt Fake News - EFP zeigt Dokumentarfilme in New York


Für "Come back free" von Ksenia Okhapkina erhielt die Produktionsfirma Vesilind aus Estland 2015 Einzelprojektförderung, Foto: Vesilind
Für "Come back free" von Ksenia Okhapkina erhielt die Produktionsfirma Vesilind aus Estland 2015 Einzelprojektförderung, Foto: Vesilind

"True Stories" heisst die Filmreihe, die European Film Promotion zum ersten Mal in New York City präsentiert, und das nicht ausschließlich einem Fachpublikum, sondern allen interessierten Kinogängern. Neun außergewöhnliche europäische Dokumentarfilme werden im Metrograph Kino in Manhattan gezeigt, laut eigener Website "der ultimative Ort für Filmenthusiasten".

Die Reihe startete am 3. Mai mit der syrisch-dänischen Koproduktion "Last Men in Aleppo" von Feras Fayyad, der 2017 den Grand Jury Preis beim Sundance Festival gewann. Die Abschlußveranstaltung ist dem 2014 verstorbenen österreichischen Filmemacher Michael Glawogger gewidmet: "Untitled" heisst der Film, den Regisseurin Monika Willi aus dem Material realisiert hat, das während Glawoggers letzter Reise durch den Balkan, Italien, Nordwest- und Westafrika entstanden ist. Jo Mühlberger, EFP: "Für uns war es sehr interessant, eine Reihe mit Dokumentarfilmen zu entwickeln. Der Markt für Creative Documentaries wächst stark und damit auch der Bedarf nach Sichtbarkeit. Das Metrograph in New York dafür zu gewinnen, ist ein Glücksfall."

Auch ein MEDIA geförderter Film ist vertreten: Für "Come back free" von Ksenia Okhapkina erhielt die Produktionsfirma Vesilind aus Estland 2015 Einzelprojektförderung. Der Film porträtiert auf poetische Weise das Leben in einem vom Krieg zerrissenen Dorf in Tschetschenien.
Erstmals arbeitet EFP mit der VoD Plattform Kanopy zusammen, um das Programm einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Weitere Informationen: www.efp-online.com