Die drei Finalisten des LUX-Filmpreises 2014 in München

Eintritt frei am 21.11. im Münchner Monopol-Kino


Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in München lädt in Zusammenarbeit mit dem Creative Europe Desk München ein zur Vorführung der drei Finalisten des LUX-Filmpreises 2014 des Europäischen Parlaments am Freitag, den 21. November 2014 im MONOPOL-Kino München, Schleißheimer Str. 127, 80797 München (Saal 2). Der Eintritt ist frei.

Programm:
17:00 Begrüßung durch den Leiter des Informationsbüros und kurze Einführung durch Herrn Peter Paul Huth, LUX-Filmpreis-Jury und Film-Kritiker bei ZDF/3sat
17:20 Film: Bande de filles (Girlhood), Französisch mit dt. Untertiteln
19:10 Diskussionsmöglichkeit mit kleinem Catering im Foyer
19:45 Film: Ida, Polnisch mit dt. Untertiteln
21:30 Film: Razredni Sovražnik (Der Klassenfeind), Slowenisch mit dt. Untertiteln


Mehr zu den Filmen:

BANDE DE FILLES (GIRLHOOD)
Regie: Céline Sciamma (Frankreich 2014)
Unterdrückt von ihren familiären Verhältnissen, ihrer aussichtslosen schulischen Situation und von Jungs, die ihre Nachbarschaft anführen, wagt Marieme, nachdem sie sich mit einer Gruppe von drei freigeistigen Mädchen angefreundet hat, den Sprung in ein neues Leben. Sie ändert ihren Namen, ihren Stil und bricht die Schule ab, um in die Clique aufgenommen zu werden, und hofft, auf diesem Weg ihre Freiheit zu finden.

IDA
Regie: Paweł Pawlikowski (Polen, Dänemark 2013)
Polen 1962. Anna, eine schöne achtzehnjährige Frau, bereitet sich auf ein Leben als Nonne in dem Kloster vor, in dem sie als Waise aufgewachsen ist. Dann erfährt sie, dass die Schwester ihrer Mutter noch lebt und sie Wanda kennen lernen muss, bevor sie ihr Gelübde ablegt. Die beiden Frauen machen sich gemeinsam auf den Weg, um sowohl einander als auch ihre Vergangenheit zu entdecken.

RAZREDNI SOVRAŽNIK (DER KLASSENFEIND)
Regie: Rok Biček (Slowenien 2013)
Aufgrund ihrer extrem unterschiedlichen Lebensauffassung entwickelt sich die Beziehung zwischen den im Film porträtierten Schülerinnen und Schülern und ihrem neuen Deutschlehrer zu einem ausgesprochen angespannten Verhältnis. Emotionen schlagen hoch und die Einsicht, dass nicht alles schwarz oder weiß ist, kommt zu spät.

Der LUX-Filmpreis
Der LUX-Filmpreis wird seit 2007 vergeben und steht für das Engagement des Europäischen Parlaments, die Kreativität des europäischen Kinos zu fördern. Die nominierten Filme sollen aus verschiedenen sozialen, kulturellen und historischen Perspektiven einen Eindruck von Leben und Identität der Europäerinnen und Europäer geben. Der Preis finanziert die Untertitelung der Filme in die 24 Amtssprachen der Europäischen Union und die Überarbeitung des Gewinner-Films in eine Fassung für hör- und sehbehinderte Menschen.

www.luxprize.eu