Plowdiw und Matera werden 2019 Europas Kulturhauptstäde

Die Jury, die für die Prüfung der bulgarischen und italienischen Bewerbungen um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2019" zuständig ist, hat empfohlen, den Titel an Plowdiw und Matera zu verleihen.


Santa Maria dell' Idris (Mitte) und San Pietro Caveoso (links) in Matera, Foto: Tango7174, Wikipedia
Santa Maria dell' Idris (Mitte) und San Pietro Caveoso (links) in Matera, Foto: Tango7174, Wikipedia

Die Jury, die für die Prüfung der bulgarischen und italienischen Bewerbungen um den Titel "Kulturhauptstadt Europas 2019" zuständig ist, hat empfohlen, den Titel an Plowdiw und Matera zu verleihen. Die offizielle Ernennung durch den EU-Ministerrat ist für Mai 2015 geplant. Gemäß dem Beschluss des Europäischen Parlaments und des EU-Ministerrates, in dem die Auswahlkriterien für die EU-Kulturhauptstädte definiert werden, teilen sich im Jahr 2019 die beiden Mitgliedstaaten Bulgarien und Italien den Titel. Die süditalienische, in der Region Basilikata gelegene Stadt Matera ist insbesondere für seine Altstadt bekannt, die zum Teil aus Höhlensiedlungen, den sogenannten Sassi, besteht. Die Sassi gehören seit 1993 zum UNESCO Welterbe an. Plowdiw ist die zweitgrößte Stadt Bulgariens mit großer historischer Bedeutung in der Region, ihre ältesten Siedlungsspuren im heutigen Stadtgebiet stammen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr.

Seit der ersten Ausrichtung im Jahr 1985 in Athen erfreut sich die jährliche Veranstaltung "KULTURHAUPTSTADT EUROPA" großer Beliebtheit. Die Kulturhauptstadt bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Vielfalt des kulturellen Reichtums in Europa und das, was uns als Europäer miteinander verbindet, in den Vordergrund zu rücken.
Nach Umeå (Schweden) und Riga (Lettland) in diesem Jahr werden im Jahr 2015 Mons (Belgien) und Pilsen/Plzeň (Tschechische Republik) Kulturhauptstädte Europas sein, gefolgt von Breslau/Wrocław (Polen) und Donostia-San Sebastián (Spanien) im Jahr 2016, Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern) im Jahr 2017 sowie Valletta (Malta) und Leeuwarden (Niederlande) im Jahr 2018.

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