38 deutsche Firmen beim Rheinischen Koproduktionstreffen 2014

Das Rheinische Koproduktionstreffen in Straßburg findet in diesem Jahr vom 10. bis 11. Juli statt und bietet über 200 Filmschaffenden aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Luxemburg und der Schweiz die Möglichkeit, sich über ihre Filmprojekte auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Aus Deutschland nehmen 38 Firmen teil, 13 davon mit Projekt.
Im Rahmen von vorab organisierten Einzeltreffen stellen die Firmen ihre Projekte vor: Um die sozialen Unruhen aus Frankreichs Vorstädten in der Grenzregion zwischen Saarland, Luxemburg und dem Elsass im Jahr 2018 geht es beispielsweise im Spielfilm "Volt" der Kölner augenschein Filmproduktion; Heimathafen aus Hamburg präsentiert im Spielfilm "Die Sockenabteilung" die 18jährige Mai, die in einem Kaufhaus lebt; neue Wege geht die Weimarer Ostlicht Filmproduktion mit ihrer App "Storytelling: The Discreet Charme of Jean-Claude Carrière", in der man alles über das Geschichten erzählen im Film erfährt, und im Dokumentarfilm von Filmquadrat aus München geht es um die Läuferin Samia, die noch 2008 bei Olympia in Peking für Somalia lief und 2012 auf einem Flüchtlingsschiff kurz vor Lampedusa starb.
Eine Kurzvorstellung von Weltvertrieben und Verleihern sowie diverse Fallstudien und Diskussionsforen runden das Programm ab. Über die Chancen und Herausforderungen audiovisueller Abrufdienste diskutieren u.a. Krisztina Stump von der Europäischen Kommission (Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien) und Maxime Lacour von der belgischen VoD-Plattform Universciné Belgien. Zudem referieren die Senderverantwortlichen Andreas Schreitmüller (ARTE GEIE), Stéphanie Gavardin (ARTE France) und Dr. Manfred Hattendorf (SWR) über neue Unterstützungsmöglichkeiten für fiktionale Koproduktionen.
Das Rheinische Koproduktionstreffen wird vom Creative Europe Desk Straßburg in Partnerschaft mit der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg organisiert. Weitere Kooperationspartner sind ARTE G.E.I.E, la ville de Strasbourg, Eurimages, Europäische Audiovisuelle Informationsstelle, MEDIA Desk Schweiz und die Creative Europe Desks NRW, Luxemburg und Hamburg.
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