UNTER DEM REGENBOGEN - EIN FRÜHJAHR IN PARIS

Von Agnès Jaoui bei Film Kino Text ab 17. Oktober 2013




Laura (Agathe Bonitzer) ist 24 und wartet auf ihren Märchenprinzen. Als ihr Sandro (Arthur Dupont) auf einer Party genau wie der Prinz in ihren Träumen erscheint, denkt sie, dass sie den richtigen gefunden hat. Einige Wochen später trifft sie Maxime (Benjamin Biolay), und beginnt sich zu wundern, kann ein Prinz mehr Charme haben als ein anderer?

Seit ihrem gemeinsamen Durchbruch als Drehbuchautoren und Schauspieler in Alain Resnais „Das Leben ist ein Chanson“, gelten Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri als das Dreamteam des Französischen Arthauskinos. Mit Filmen wie „Lust auf anderes“ und „Schau mich an“ haben sie bei der unterhaltsamen Beobachtung bürgerlichen Lebens in Frankreich Maßstäbe gesetzt.
„Unter dem Regenbogen“ ist ein unvergleichlich unterhaltsames Stück Kino-Boulevardtheater, amüsant und nachdenklich über die bundschillernden Verwicklungen und Herausforderungen des Lebens, wie es nur aus Frankreich kommen kann. Das sprichwörtliche Fass mit Gold enthält vier Paare, ein junges, ein altes und zwei geschiedene, eine unglücklich liebende beste Freundin, einen jungen Mann, der sein Glück nicht sieht und einen Bösen Wolf, den man aber auch ein wenig verstehen kann. Wieder einmal wird der Zuschauer durch den Pariser Spiegel entrückt, und fühlt sich doch aufs trefflichste verstanden. Spieglein, Spieglein an der Wand …
In Frankreich wurde „Au bout du cont“ als Comeback von Jaoui-Bacri von Presse und Publikum gefeiert und erreichte eine knappe Millionen Besucher.